Bundesamt für Bevölkerungsschutz, LABOR SPIEZ
Luftstoss
In der Schweiz haben sowohl zivile- wie auch militärische Schutzbauten Schutz vor Luftstossbelastungen infolge nuklearen und konventionellen Explosionen zu bieten. Explosionsschutzventile, Torabschlüsse, Filter, aber auch ganze Ventilations-Systeme werden daher mit Hilfe von Luftstosssimulatoren (Stossrohre) in verschiedenen Druckbereichen auf ihre Tauglichkeit geprüft.
Zu diesem Zweck betreibt das LABOR SPIEZ zwei Stossrohre, mit welchen reflektierte Luftstösse von 0.2 bar bis 80 bar erzeugt werden können. Dabei können Druckprofile sowohl für nukleare als auch für konventionelle Explosionen generiert werden.

- Forschungs-Stossrohr:
Der grösstmögliche Durchmesser eines
Prüflings für das Forschungs-Stossrohr
beträgt ca. 0.25m

- TPS-Stossrohr:
Der grösstmögliche Durchmesser eines
Prüflings für das TPS-Stossrohr
beträgt ca. 0.5
