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Nuklearfragen

Die Arbeitsgruppe Nuklearfragen befasst sich mit den technisch-wissenschaftlichen Aspekten der militärischen, terroristischen und zivilen nuklearen und radiologischen Bedrohungen und Risiken in allen Erscheinungsformen. Die Bearbeitung des Themenkreises erfolgt heute mit folgenden Schwerpunkten:

Das breit vorhandene und von verschiedensten Seiten gefragte Fachwissen der Gruppe Nuklearfragen wird eingesetzt für:

Neben der "klassischen" militärischen nuklearen Bedrohung mit den bisher bearbeiteten Bereichen

werden heute bei Nuklearterrorismus und Proliferation auch Aspekte wie Machbarkeit, mögliche Szenarien, Massnahmen und Optionen untersucht. Ein besonderes Interesse gilt dabei den Fragen der Prävention und der Linderung der Konsequenzen eines allfälligen Terroranschlags.

Das LABOR SPIEZ kann bei der Ausarbeitung internationaler Verträge zu den Themen Abrüstung, Abrüstungskontrolle und Verifikation sein spezifisches Fachwissen im Rahmen von Beratungen, Expertisen und gezielten Studien einsetzen.

Die Pflege internationaler Kontakte und ein intensiver Erfahrungsaustausch sind - u.a. mit Nachbarstaaten oder im Kreise NATO, PfP, NPT (Nuclear non-Proliferation Treaty = Abkommen zur Verhinderung der Verbreitung von Kernwaffen), CTBT (Comprehensive Test-Ban Treaty = umfassendes Teststoppabkommen) oder FMCT (Fissile Material Cutoff Treaty = Verbot der Herstellung von Spaltmaterial) - ein absolutes Muss und stehen im Einklang mit dem Grundsatz der Schweizerischen Sicherheitspolitik "Sicherheit durch Kooperation".

Dr. Emmanuel Egger Leitung:
Dr. Emmanuel Egger