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Was sind Viren?

Viren sind kleine parasitäre Mikroorganismen mit einer Grösse von 18 - 14'000 Nanometer (1 Nanometer = 1 millionstel Milimeter) und sind im Normalfall im Lichtmikroskop nicht sichtbar.

Im Gegensatz zu den meisten Bakterien können Viren keine Proteine (Eiweisse) synthetisieren und haben zudem keinen eigenen Stoffwechsel, da sie keine dazu notwendigen Organellen (Zell-Strukturen) besitzen.

Aus diesem Grund sind Viren für ihre Vermehrung immer auf ein fremdes Zellsystem angewiesen (Wirtszellen) und können nicht wie Bakterien in einer zellfreien Nährlösung gezüchtet werden.

Nackte Viren

Viren sind aus Ribonukleinsäure (RNA) oder Desoxyribonukleinsäure (DNA) und einer Hülle (Kapsid) aus Protein(Eiweiss) aufgebaut.

Auf ihrer Oberfläche haben Viren Antennen-Strukturen (Spikes) aus Proteinen und/oder Kohlehydraten. Diese Strukturen befähigen sie, sich spezifisch an Zelloberflächen zu haften.


Behüllte Viren

 

Einige von ihnen besitzen eine zusätzliche Hülle aus Lipiden (Fette und fettähnliche Strukturen), welche sie von der Wirtszelle beziehen.

 


Das Wirtsspektrums bestimmt 4 Gruppen von Viren:

Die meisten Viren infizieren (befallen) jeweils nur innerhalb einer Gruppe von Wirten, es gibt jedoch auch einzelne Viren die verschiedene Wirte unter den Gruppen befallen können (z.B. Pflanzen und Tiere).