Nuklearfragen

Die Arbeitsgruppe Nuklearfragen befasst sich mit den technisch-wissenschaftlichen Aspekten der militärischen, terroristischen und zivilen nuklearen und radiologischen Bedrohungen und Risiken in allen Erscheinungsformen. Die Bearbeitung des Themenkreises erfolgt heute mit folgenden Schwerpunkten:

  • Nuklearer / radiologischer Terror
  • Nukleare Proliferation
  • Erpressung und Sabotage

Das breit vorhandene und von verschiedensten Seiten gefragte Fachwissen der Gruppe Nuklearfragen wird eingesetzt für:

  • Grundlagendokumente des Bundes
  • nationale Studien zu Fragen von Erpressung terroristischen Machenschaften mit radioaktivem spaltbarem Material
  • Hintergrundinformationen für die interessierte Bevölkerung
  • die Unterstützung von Bedürfnisträgern innerhalb des Labors, verschiedener Dienststellen des VBS, der Bundesverwaltung und der Privatwirtschaft
  • die Unterstützung der CH-Delegationen u.a. bei der Genfer Abrüstungskonferenz.

Neben der "klassischen" militärischen nuklearen Bedrohung mit den bisher bearbeiteten Bereichen

  • Kernwaffentechnik und -technologien
  • Spaltmaterialien und nuklearer Brennstoffkreis
  • Nukleararsenale und Einsatzmittel, Doktrin und Szenarien
  • Waffenwirkungen (Phänomene, Umweltaspekte)
  • Schutz vor den Auswirkungen eines Einsatzes von Nuklearwaffen


werden heute bei Nuklearterrorismus und Proliferation auch Aspekte wie Machbarkeit, mögliche Szenarien, Massnahmen und Optionen untersucht. Ein besonderes Interesse gilt dabei den Fragen der Prävention und der Linderung der Konsequenzen eines allfälligen Terroranschlags.

Das Labor Spiez kann bei der Ausarbeitung internationaler Verträge zu den Themen Abrüstung, Abrüstungskontrolle und Verifikation sein spezifisches Fachwissen im Rahmen von Beratungen, Expertisen und gezielten Studien einsetzen.


Leitung:
Dr. Emmanuel Egger


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